Vom Volleyballfeld bis nach Rom – Morris’ Weg mit Gott

Vom Volleyballfeld bis nach Rom – Morris’ Weg mit Gott

Ich bin Morris, 19 Jahre alt, und durfte dieses Jahr Teil verschiedener Projekte des Missionswerks msd sein. Es war eine Zeit voller Begegnungen, spannender Momente und Erfahrungen, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Über das Auffahrtswochenende war ich am Beachvolley Camp dabei. 4 Tage voller Sonne, Sand, Bewegung und auch Tiefgang. Für mich war es genau die richtige Mischung, weil ich meine Leidenschaft für Sport mit meinem Glauben verbinden konnte. Es war schön zu sehen, wie wir auf dem Feld Spass hatten und Gemeinschaft lebten und daneben miteinander über Gott im Austausch waren.

Mitte Juli ging es für mich dann nach Rom zu BNE Rome. Dort habe ich viele inspirierende Begegnungen gehabt, sowohl mit Menschen als auch mit Gott. Es war eine intensive Zeit, in der wir nicht nur den Römerbrief studierten, sondern auch viel Geschichtliches über Rom und das frühe Christentum gelernt haben. Besonders neu erkannt habe ich, was die Gnade Gottes wirklich bedeutet und was es heisst, durch Jesus Christus erlöst zu sein.

Während dieser Zeit in Rom kam in mir das Thema Taufe auf. Schon in der ersten stillen Zeit spürte ich den Wunsch, zu verstehen, was die Taufe eigentlich bedeutet. Durch das Lesen in der Bibel und das gemeinsame Studium des Römerbriefs wurde mir immer klarer: Ich möchte diesen Schritt gehen. So entschied ich mich, meinen Glauben öffentlich zu bekennen und mich in Rom taufen zu lassen. Ein tiefer Moment, in dem ich Gottes Nähe ganz neu erfahren durfte.

Nach diesen vier Wochen Bibelstudium teilten wir uns auf verschiedene Missionstrips auf. Im wunderschönen Volterra durften wir ein italienisches Ehepaar in ihrem Alltag begleiten. Es hat mich beeindruckt, wie selbstverständlich sie Gott in jeden Bereich ihres Lebens einbeziehen, und ich wurde von ihrem geistgeleiteten Lebensstil inspiriert. Eine grosse Erkenntnis war für mich, dass wir aus jedem noch so normalen Tag etwas mitnehmen können, in dem Gott wirkt oder uns etwas zeigt. Es ist ein riesiger Segen, wenn wir jeden Tag, jede Situation und jedes Gespräch Gott widmen und unseren eigenen Zeitplan und unsere Vorstellungen ihm unterordnen.

Wenn ich auf diese Monate zurückblicke, erfüllt mich grosse Dankbarkeit. Für alles, was ich erleben durfte, für die Menschen, die mir begegnet sind, und vor allem für das, was Gott in meinem Leben getan hat. Ich ermutige auch dich, deine Zeit Gott zu widmen…

Versand Infos

Versand Infos

Ungefähr sechs Mal im Jahr versenden wir unsere Infos an viele Interessierte der msd. Darin möchten wir Einblick geben in unsere aktuellen Projekte, Geschichten aus der Arbeit und in das, was uns bewegt. Damit diese Broschüren rechtzeitig ankommen, werden jedes Mal rund 1500 Couverts von Hand verpackt. Das ist eine grosse Aufgabe, die wir nur dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Ehrenamtlicher bewältigen können.

Es ist jedes Mal bewegend zu sehen, wie Menschen ihre Zeit investieren, um uns bei dieser Arbeit zu unterstützen. Einige sind seit vielen Jahren treu dabei und verbinden mit dem Verpacken viele persönliche Erinnerungen. Andere sind erst seit Kurzem mit von der Partie und bringen frischen Schwung in die Runde. Immer wieder hören wir spannende Geschichten, die während des gemeinsamen Arbeitens erzählt werden. Da wird deutlich, dass jeder Helfer seine ganz eigene Geschichte mit der msd hat.

Diese Stunden sind weit mehr als blosses Einpacken von Heften. Es entsteht Gemeinschaft, Ermutigung und ein Miteinander, das trägt. Manche finden darin sogar eine wertvolle Aufgabe für eine schwierige Zeit ihres Lebens. Für andere ist es einfach schön, mit anpacken zu können und ein Teil von etwas Grösserem zu sein.

Ein lieb gewonnenes Ritual hat sich ebenfalls etabliert. Sobald die deutsche Ausgabe fertig verpackt ist, gönnen wir uns eine Pause mit Kaffee und einem feinen Znüni. Diese Momente sind geprägt von Gesprächen, in denen wir miteinander lachen, uns austauschen und einander ermutigen. Gestärkt durch diese Pause geht es anschliessend an die französische Version, die dann mit frischem Elan verpackt wird.

Wir sind von Herzen dankbar für alle, die sich in dieser Form engagieren. Ohne ihre treue Unterstützung könnten wir die Broschüren nicht verschicken. Was uns dabei immer wieder Freude macht: Es sind nicht nur die verpackten Couverts, die am Ende zählen, sondern auch die Gemeinschaft und die vielen Begegnungen, die dabei entstehen.

Willkommen im Team – Timon & Melody

Willkommen im Team – Timon & Melody

Seit Anfang September dürfen wir zwei neue Teammitglieder bei uns haben: Timon und Melody. Wir freuen uns riesig, dass sie nun Teil unseres Teams sind und mit ihren Gaben, Herzen und Ideen unsere Arbeit bereichern.

Timon studiert am ISTL Theologie und wird sich vor allem um die Weiterentwicklung und Verbreitung der godtime Jüngerschafts-Hefte kümmern. Gemeinsam mit Markus wird er ausserdem den Bereich godtime.online mit den Bibelkursen neu überdenken und gestalten. Timon ist ein echter Allrounder: Er ist offen, interessiert, liebt es, Neues zu entdecken und bringt sich mit viel Leidenschaft ein. In den vergangenen Jahren hat er ein vielfältiges Studium abgeschlossen, zahlreiche Missionseinsätze miterlebt und dabei seine Leidenschaft entdeckt, Menschen von Jesus zu erzählen. Genauso gerne packt er aber auch praktisch mit an. Sogar auf dem Bau hat er bereits gearbeitet. Timon lebt in einer WG in der Region Thun und ist Teil der FEG Thierachern. Neben seinem Theologiestudium und der Ausbildung bei uns unterrichtet er zudem einige Lektionen an einer Schule. Wir schätzen seine erfrischende Art, seinen Tatendrang und sein Herz für Menschen sehr und sind gespannt, wie Gott ihn bei uns gebrauchen wird.

Melody arbeitet in der Redaktion von godloves.me. Sie koordiniert die Arbeit mit weiteren Autorinnen und Autoren und schreibt auch selbst Texte für unsere Plattform. Ihr Zuhause ist die Region Berlin, doch ihre Wurzeln liegen im Kandertal, und sie ist unserem Missionswerk schon seit vielen Jahren verbunden. Schon als Jugendliche hat sie an unseren Kalenderproduktionen mitgewirkt und später viele Texte geschrieben. Unter anderem die Broschüre „Vom Chaos zum Frieden“. Nun ist sie als Cloud-Workerin aus der Ferne mit unserem Team verbunden, aber auch immer wieder vor Ort bei uns zu Besuch. Melody ist zudem Teil eines Gemeindegründungsprojekts in Deutschland, das wir mit Interesse und Freude begleiten. Sie liebt Menschen und Kulturen, trägt ein warmes, dienendes Herz in sich und ist bewegt von der Not derer, die Jesus noch nicht kennen. Es ist uns ein grosses Privileg, sie nun offiziell in unserem Team zu haben.

Wir sind voller Vorfreude, gemeinsam mit Timon und Melody unterwegs zu sein, voneinander zu lernen und miteinander Gottes Reich zu bauen. Herzlich willkommen im Team und wir sind dankbar, dass ihr da seid!

Roundtable – Miteinander austauschen, gemeinsam wachsen und verändern

Roundtable – Miteinander austauschen, gemeinsam wachsen und verändern

Auch wenn wir dabei meistens an einem eckigen Tisch sitzen, hilft es uns als Team sehr, unseren Arbeitsalltag etwas "runder" zu gestalten und Ecken und Kanten zu vermindern. 

Etwa alle 2 Monate treffen wir uns. Schon allein die Terminfindung ist gar nicht immer einfach mit so vielen niedrigen Stellenprozenten, Studierenden, Eltern von kleinen Kindern oder Mitarbeitern mit mehreren Jobs. Im Vorfeld erstellt jeder von seinem Bereich oder Projekt ein Reporting. Hier geht es darum, den anderen schriftlich einen kurzen Überblick zu geben, an was man gerade arbeitet, wichtige Informationen weiterzugeben oder Fragen an die «Runde» zu stellen. Beim Erfassen meldet man auch gleich die Punkte, welche man mit dem Team besprechen möchte. Diese werden von der Leitung geprüft und somit ergibt sich der wichtige Gesprächsstoff.

Durch das Reporting erhalten alle einen Überblick über die Projekte und Arbeit der Mitarbeiter und es hilft, die Sichtweise und das Denken für das ganze Missionswerk zu fördern. Durch die Möglichkeit, Fragen und Anliegen mit allen zu teilen und zu besprechen

Etwas, das ich sehr schätze, ist, dass wir als Team auch die Möglichkeit erhalten, gemeinsam auf Gottes Stimme zu hören und somit auch gemeinsam Entscheidungen zu treffen und mitzutragen. So erhalten wir auch manchmal Bestätigungen, wenn wir zwar alle auf unterschiedliche Weise, aber trotzdem alle dieselbe Antwort erhalten oder zumindest der Wegweiser in dieselbe Richtung zeigt.

Nun nehme ich dich mal mit an unseren letzten Roundtable vom Juni.

Eine Woche vor dem Termin werden wir von unseren Leitern aufgefordert, das Reporting zu erstellen. So stellt jeder einen stichwortartigen Bericht bereit von seiner Arbeit oder seinem Projekt. Die Leitung vom Missionswerk erstellt anschliessend die Besprechungspunkte und den Sitzungsablauf.

Durch diese Reportings kann ich zum Beispiel eine kurze Übersicht geben, ob unsere Ausgaben sich im Budget befinden, oder wie wir die administrativen Abläufe gestalten. Ich kann mich dafür in die laufenden Projekte einlesen und somit viel besser mitdenken. Und wenn ich später die Belege und Rechnungen dazu erhalte, existiert in meinem Kopf schon die passende Geschichte dazu.

Nach dem Lesen der Reportings startet Silvo Z. mit einem Input zu Johannes 15. «Liebt einander, wie ich euch geliebt habe». Was für eine Aufforderung in einem Team voller unterschiedlicher Persönlichkeiten und Meinungen. Trotzdem genau das, was wir immer wieder brauchen und uns auch bewusst sein dürfen, denn unser Ziel ist es nicht, dass jeder seine Arbeit möglichst toll erledigen kann, oder möglichst sein Projekt fördern kann, sondern dass wir alle gemeinsam Gottes Reich bauen.

Weiter folgen Besprechungspunkte. Diese fallen natürlich je nach Arbeitsalltag unterschiedlich aus. Zum Beispiel hören wir etwas von Bernard über die Entwicklung von plentiful.garden. So können wir sein Projekt mittragen und auch unseren Mitmenschen davon weitererzählen. Schwierigkeiten und Hürden können geteilt werden, Ideen und Lösungsansätze dürfen platziert werden. Bettina zeigt uns das neu entwickelte Logo dazu und erläutert dies.

Oder Ende Juni fand unser Sommerfest mit  Entenrennen statt und wir konnten noch letzte organisatorische Dinge und Fragen besprechen und letzte offene Aufgaben zuteilen.

Oder nach einem Camp, welches nur einzelne von uns mitgestalten konnten, erhalten wir einen kurzen Einblick und können so Teilhaben an der grossartigen Arbeit und den erlebten  Geschichten.

Alltagsaufgaben, Netzwerkanfragen, Zahlen, Ideen, Ferienablösungen, Dinge welche die Zusammenarbeit behindern und noch vieles mehr landet so auf unserem «runden Tisch». Dazu können wir davon profitieren, dass unsere Persönlichkeit geschliffen, verändert und gefördert werden kann. Denn wir wollen ein Team sein, welches diese Liebe von Jesus leben und weitergeben kann. Auch wenn wir manchmal scheitern, wollen wir wachsen und uns positiv verändern. Das Beste daran ist, dass wir uns alle auf diesem Weg befinden und einander immer wieder mit Liebe, Respekt und Ehrlichkeit begegnen können.

So erhält jeder von uns, der für einen Bereich oder ein Projekt verantwortlich ist, die Möglichkeit, seine Sorgen und Gedanken – natürlich auch Freude und Dankbarkeit mit den anderen zu teilen. So können wir unsere Vision leben und MIT GOTT UND MENSCHEN VERBUNDEN- ERFÜLLT VON JESUS- GESENDET ZU MENSCHEN-  in unseren Alltag integrieren und gemeinsam daran arbeiten, diese Vision umzusetzen.

Mit offenen Augen und Herzen unterwegs

Mit offenen Augen und Herzen unterwegs

Zwei von uns kamen mit einer jüdischen Familie ins Gespräch. Thema war das Wort „Ruach“ – ein hebräisches Wort, das in der Bibel „Geist“, „Wind“ oder „Atem“ bedeutet. Es beschreibt die lebendige Kraft Gottes, die Leben schenkt, bewegt und erneuert (1. Mose 1,2;). Schon im Schöpfungsbericht begegnen wir dem Ruach Gottes, der über den Wassern schwebte. Unser Gebet ist, dass Menschen auch heute in der Schönheit der Schöpfung Gott erkennen dürfen. Die Familie freute sich, dass wir uns mit dem Alten Testament auskennen, und es entstand ein wertvoller Austausch über diese gemeinsame Grundlage.

Wie es zu diesem Gespräch kam, begann einige Stunden zuvor:  Nach einer erholsamen Sommerpause, in der viele von uns neue Kraft tanken konnten – manche ganz entspannt, andere mitten im Einsatz bei Camps oder BNE Rome – sind wir als MSD-Team voller Vorfreude in die Nachsommerzeit gestartet. Es warten spannende Veränderungen und neue Projekte, von denen ihr in den kommenden Blogbeiträgen mehr lesen werdet.

Zum Auftakt haben wir uns zu einem unserer Team E6-Events getroffen. Team E6 bedeutet für uns: Alle zwei Monate bewusst Zeit miteinander verbringen, um im Glauben zu wachsen, einander zu ermutigen, Neues zu lernen und gemeinsam im Reich Gottes aktiv zu sein. Dieses Mal stand der Schwerpunkt Exercise auf dem Programm – üben, trainieren, mutig Schritte gehen.

Unser Ziel: der wunderschöne Blausee, bekannt für sein leuchtendes Blau und beliebt bei Touristen aus aller Welt. In Zweierteams machten wir uns auf den Weg, um Menschen persönlich in der Schweiz willkommen zu heissen. Ausgerüstet mit Karten von amazingplace.ch und der Botschaft „Welcome to Switzerland“ kamen wir schnell ins Gespräch. Manche Begegnungen waren tief und persönlich, andere ganz unkompliziert – über die Schönheit der Schweiz oder Reiseerlebnisse.

Besonders gefreut hat uns, dass wir in diesem Jahr auch chinesische Familien getroffen haben. In ihrer Heimat ist es oft schwieriger, offen über Gott zu sprechen – umso kostbarer waren diese Begegnungen. Wir beten, dass die Saat, die an diesem Tag gesät wurde, in vielen Herzen aufgeht und Menschen eine persönliche Beziehung zu Gott entdecken.

Einmal mehr durften wir erleben: Es lohnt sich, den Schritt zu wagen, auf Menschen zuzugehen. Jeder Blick, jedes Lächeln, jedes Gespräch kann ein kleines Stück Hoffnung weitergeben – und genau dafür wollen wir unterwegs sein.

 Tipp: Hast du eine Ferienwohnung oder viel Kontakt mit Touristen? Dann empfehlen wir dir unsere Amazingplace-Postkarte. So kannst du deine Feriengäste in der Schweiz willkommen heissen – und gleichzeitig eine wertvolle Botschaft weitergeben. 

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Mission Universum!

Mission Universum!

So lautete das diesjährige KILA-Thema. Gemeinsam machten wir uns auf eine Entdeckungsreise ins Weltall – und nicht selten blieb uns vor lauter Staunen der Mund offen stehen. So gross und wunderschön hat Gott das Universum geschaffen: gewaltige Galaxien, leuchtende Nebel, geheimnisvolle schwarze Löcher, abertausende Sterne – und irgendwo mittendrin unser erstaunlicher Planet Erde.

Obwohl wir nur ein winziger Teil dieses riesigen Kosmos sind, ist jeder und jede Einzelne zutiefst von Gott gewollt und gesehen. Was für ein Gott – unvorstellbar gross und doch voller Liebe, der Beziehung mit uns sucht! Jeden Vormittag haben wir uns mit dem Weltraum und mit Gott beschäftigt: Wir haben gesungen, getanzt und spannende Inputs gehört, die wir in wertvollen Kleingruppen-Zeiten vertieft haben. Dabei nahmen wir jeden Tag einen Namen Gottes genauer unter die Lupe. Die Beschäftigung mit Gott und seiner Schöpfung hat uns immer wieder ins Staunen versetzt.

Einmal mehr wurde uns das Lagerhaus Alpenblick in Schwarzenegg zum Segen. Wir fühlen uns hier einfach wohl! Das Haus und der grosszügige Umschwung mit Fussballplatz und Wald sind wie geschaffen für unser KILA. Der Fussballplatz wurde von den Sportbegeisterten fast pausenlos bespielt, während andere Kinder die alten Schaukeln auf Trab hielten oder Volley- und Federbälle durch die Luft fliegen liessen.

Nachmittags stand jeweils ein aktives Programm auf dem Plan. Zwei Tage lang gab es Workshops – unterstützt von externen Gästen – mit Angeboten von Malen und Basteln über Handwerk bis hin zu Sport. Auch die beliebte Olympia durfte nicht fehlen, bei der die Ämtli-Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antraten. Die traditionelle Wasserschlacht fiel dieses Jahr zwar wetterbedingt ins Wasser, doch die Freude liessen wir uns nicht nehmen: Drinnen wurde dafür umso intensiver getöggelt, Gesellschaftsspiele gespielt und gelacht.

Ein besonderes Highlight war der Dienstag: Wir bekamen Besuch aus Zürich von Erich Strehler, der sein Wissen über Astronomie mit uns teilte. Er erzählte von faszinierenden Himmelskörpern, und wir durften durch seine Teleskope sogar die Sonne beobachten. Die Papier-Raketen, die wir anschliessend mit Schlauch und Plastiktüte starteten, waren ein riesiger Spass: Hunderte Raketen flogen an diesem Nachmittag und Abend über das Lagergelände! Abends wurde das frisch Gelernte mit einem spannenden Quiz getestet.

Jahr für Jahr ist es berührend zu sehen, wie das KILA ein Ort ist, an dem Beziehungen wachsen – zwischen den Kindern, aber auch zwischen ihnen und Gott. Das lebhafte, herzliche Miteinander schafft eine Atmosphäre, die nachhaltig wirkt. Freundschaften entstehen oder vertiefen sich und halten oft weit über das Lager hinaus.

Voller Dankbarkeit blicken wir zurück auf eine Woche, in der Gott sichtbar gewirkt und uns beschützt hat. Es gab keine grösseren Unfälle, und so wenig Heimweh wie noch nie. Grosse und kleine Segnungen nehmen wir nicht als selbstverständlich – und geben Gott dafür alle Ehre.