"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
Ungefähr sechs Mal im Jahr versenden wir unsere Infos an viele Interessierte der msd. Darin möchten wir Einblick geben in unsere aktuellen Projekte, Geschichten aus der Arbeit und in das, was uns bewegt. Damit diese Broschüren rechtzeitig ankommen, werden jedes Mal rund 1500 Couverts von Hand verpackt. Das ist eine grosse Aufgabe, die wir nur dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Ehrenamtlicher bewältigen können.
Es ist jedes Mal bewegend zu sehen, wie Menschen ihre Zeit investieren, um uns bei dieser Arbeit zu unterstützen. Einige sind seit vielen Jahren treu dabei und verbinden mit dem Verpacken viele persönliche Erinnerungen. Andere sind erst seit Kurzem mit von der Partie und bringen frischen Schwung in die Runde. Immer wieder hören wir spannende Geschichten, die während des gemeinsamen Arbeitens erzählt werden. Da wird deutlich, dass jeder Helfer seine ganz eigene Geschichte mit der msd hat.
Diese Stunden sind weit mehr als blosses Einpacken von Heften. Es entsteht Gemeinschaft, Ermutigung und ein Miteinander, das trägt. Manche finden darin sogar eine wertvolle Aufgabe für eine schwierige Zeit ihres Lebens. Für andere ist es einfach schön, mit anpacken zu können und ein Teil von etwas Grösserem zu sein.
Ein lieb gewonnenes Ritual hat sich ebenfalls etabliert. Sobald die deutsche Ausgabe fertig verpackt ist, gönnen wir uns eine Pause mit Kaffee und einem feinen Znüni. Diese Momente sind geprägt von Gesprächen, in denen wir miteinander lachen, uns austauschen und einander ermutigen. Gestärkt durch diese Pause geht es anschliessend an die französische Version, die dann mit frischem Elan verpackt wird.
Wir sind von Herzen dankbar für alle, die sich in dieser Form engagieren. Ohne ihre treue Unterstützung könnten wir die Broschüren nicht verschicken. Was uns dabei immer wieder Freude macht: Es sind nicht nur die verpackten Couverts, die am Ende zählen, sondern auch die Gemeinschaft und die vielen Begegnungen, die dabei entstehen.
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
Seit Anfang September dürfen wir zwei neue Teammitglieder bei uns haben: Timon und Melody. Wir freuen uns riesig, dass sie nun Teil unseres Teams sind und mit ihren Gaben, Herzen und Ideen unsere Arbeit bereichern.
Timon studiert am ISTL Theologie und wird sich vor allem um die Weiterentwicklung und Verbreitung der godtime Jüngerschafts-Hefte kümmern. Gemeinsam mit Markus wird er ausserdem den Bereich godtime.online mit den Bibelkursen neu überdenken und gestalten. Timon ist ein echter Allrounder: Er ist offen, interessiert, liebt es, Neues zu entdecken und bringt sich mit viel Leidenschaft ein. In den vergangenen Jahren hat er ein vielfältiges Studium abgeschlossen, zahlreiche Missionseinsätze miterlebt und dabei seine Leidenschaft entdeckt, Menschen von Jesus zu erzählen. Genauso gerne packt er aber auch praktisch mit an. Sogar auf dem Bau hat er bereits gearbeitet. Timon lebt in einer WG in der Region Thun und ist Teil der FEG Thierachern. Neben seinem Theologiestudium und der Ausbildung bei uns unterrichtet er zudem einige Lektionen an einer Schule. Wir schätzen seine erfrischende Art, seinen Tatendrang und sein Herz für Menschen sehr und sind gespannt, wie Gott ihn bei uns gebrauchen wird.
Melody arbeitet in der Redaktion von godloves.me. Sie koordiniert die Arbeit mit weiteren Autorinnen und Autoren und schreibt auch selbst Texte für unsere Plattform. Ihr Zuhause ist die Region Berlin, doch ihre Wurzeln liegen im Kandertal, und sie ist unserem Missionswerk schon seit vielen Jahren verbunden. Schon als Jugendliche hat sie an unseren Kalenderproduktionen mitgewirkt und später viele Texte geschrieben. Unter anderem die Broschüre „Vom Chaos zum Frieden“. Nun ist sie als Cloud-Workerin aus der Ferne mit unserem Team verbunden, aber auch immer wieder vor Ort bei uns zu Besuch. Melody ist zudem Teil eines Gemeindegründungsprojekts in Deutschland, das wir mit Interesse und Freude begleiten. Sie liebt Menschen und Kulturen, trägt ein warmes, dienendes Herz in sich und ist bewegt von der Not derer, die Jesus noch nicht kennen. Es ist uns ein grosses Privileg, sie nun offiziell in unserem Team zu haben.
Wir sind voller Vorfreude, gemeinsam mit Timon und Melody unterwegs zu sein, voneinander zu lernen und miteinander Gottes Reich zu bauen. Herzlich willkommen im Team und wir sind dankbar, dass ihr da seid!
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
Auch wenn wir dabei meistens an einem eckigen Tisch sitzen, hilft es uns als Team sehr, unseren Arbeitsalltag etwas "runder" zu gestalten und Ecken und Kanten zu vermindern.
Etwa alle 2 Monate treffen wir uns. Schon allein die Terminfindung ist gar nicht immer einfach mit so vielen niedrigen Stellenprozenten, Studierenden, Eltern von kleinen Kindern oder Mitarbeitern mit mehreren Jobs. Im Vorfeld erstellt jeder von seinem Bereich oder Projekt ein Reporting. Hier geht es darum, den anderen schriftlich einen kurzen Überblick zu geben, an was man gerade arbeitet, wichtige Informationen weiterzugeben oder Fragen an die «Runde» zu stellen. Beim Erfassen meldet man auch gleich die Punkte, welche man mit dem Team besprechen möchte. Diese werden von der Leitung geprüft und somit ergibt sich der wichtige Gesprächsstoff.
Durch das Reporting erhalten alle einen Überblick über die Projekte und Arbeit der Mitarbeiter und es hilft, die Sichtweise und das Denken für das ganze Missionswerk zu fördern. Durch die Möglichkeit, Fragen und Anliegen mit allen zu teilen und zu besprechen
Etwas, das ich sehr schätze, ist, dass wir als Team auch die Möglichkeit erhalten, gemeinsam auf Gottes Stimme zu hören und somit auch gemeinsam Entscheidungen zu treffen und mitzutragen. So erhalten wir auch manchmal Bestätigungen, wenn wir zwar alle auf unterschiedliche Weise, aber trotzdem alle dieselbe Antwort erhalten oder zumindest der Wegweiser in dieselbe Richtung zeigt.
Nun nehme ich dich mal mit an unseren letzten Roundtable vom Juni.
Eine Woche vor dem Termin werden wir von unseren Leitern aufgefordert, das Reporting zu erstellen. So stellt jeder einen stichwortartigen Bericht bereit von seiner Arbeit oder seinem Projekt. Die Leitung vom Missionswerk erstellt anschliessend die Besprechungspunkte und den Sitzungsablauf.
Durch diese Reportings kann ich zum Beispiel eine kurze Übersicht geben, ob unsere Ausgaben sich im Budget befinden, oder wie wir die administrativen Abläufe gestalten. Ich kann mich dafür in die laufenden Projekte einlesen und somit viel besser mitdenken. Und wenn ich später die Belege und Rechnungen dazu erhalte, existiert in meinem Kopf schon die passende Geschichte dazu.
Nach dem Lesen der Reportings startet Silvo Z. mit einem Input zu Johannes 15. «Liebt einander, wie ich euch geliebt habe». Was für eine Aufforderung in einem Team voller unterschiedlicher Persönlichkeiten und Meinungen. Trotzdem genau das, was wir immer wieder brauchen und uns auch bewusst sein dürfen, denn unser Ziel ist es nicht, dass jeder seine Arbeit möglichst toll erledigen kann, oder möglichst sein Projekt fördern kann, sondern dass wir alle gemeinsam Gottes Reich bauen.
Weiter folgen Besprechungspunkte. Diese fallen natürlich je nach Arbeitsalltag unterschiedlich aus. Zum Beispiel hören wir etwas von Bernard über die Entwicklung von plentiful.garden. So können wir sein Projekt mittragen und auch unseren Mitmenschen davon weitererzählen. Schwierigkeiten und Hürden können geteilt werden, Ideen und Lösungsansätze dürfen platziert werden. Bettina zeigt uns das neu entwickelte Logo dazu und erläutert dies.
Oder Ende Juni fand unser Sommerfest mit Entenrennen statt und wir konnten noch letzte organisatorische Dinge und Fragen besprechen und letzte offene Aufgaben zuteilen.
Oder nach einem Camp, welches nur einzelne von uns mitgestalten konnten, erhalten wir einen kurzen Einblick und können so Teilhaben an der grossartigen Arbeit und den erlebten Geschichten.
Alltagsaufgaben, Netzwerkanfragen, Zahlen, Ideen, Ferienablösungen, Dinge welche die Zusammenarbeit behindern und noch vieles mehr landet so auf unserem «runden Tisch». Dazu können wir davon profitieren, dass unsere Persönlichkeit geschliffen, verändert und gefördert werden kann. Denn wir wollen ein Team sein, welches diese Liebe von Jesus leben und weitergeben kann. Auch wenn wir manchmal scheitern, wollen wir wachsen und uns positiv verändern. Das Beste daran ist, dass wir uns alle auf diesem Weg befinden und einander immer wieder mit Liebe, Respekt und Ehrlichkeit begegnen können.
So erhält jeder von uns, der für einen Bereich oder ein Projekt verantwortlich ist, die Möglichkeit, seine Sorgen und Gedanken – natürlich auch Freude und Dankbarkeit mit den anderen zu teilen. So können wir unsere Vision leben und MIT GOTT UND MENSCHEN VERBUNDEN- ERFÜLLT VON JESUS- GESENDET ZU MENSCHEN- in unseren Alltag integrieren und gemeinsam daran arbeiten, diese Vision umzusetzen.
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
Mit unseren Projekten von plentiful.garden in Afrika als Missionswerk msd wollen wir einen Beitrag leisten, um auf die Bedürfnisse einzugehen und einen inneren Wandel zu fördern.
In vielen Teilen Afrikas prägen Ernährungsunsicherheit und ein allgemeiner Mangel an Wohlbefinden den Alltag. Zukunftsperspektiven und fehlende Ressourcen sind die Hauptgründe, warum viele junge Menschen auf der Suche nach einem Lebensunterhalt in die bereits überfüllten und elenden Städte abwandern. Hinzu kommt eine tief verwurzelte Mentalität der Abhängigkeit, ein Gefühl der Hilflosigkeit und Verlassenheit. Für viele, leider auch für Christen, bedeutet dies, dass sie sich durch Betrug und Unehrlichkeit selbst versorgen müssen. Hat unser christlicher Glaube Antworten auf diese Herausforderungen?
Da die Landwirtschaft nach wie vor der am wenigsten erschlossene Wirtschaftszweig ist und tief mit dem Evangelium verbunden ist, ist unser Ansatz der “ganzheitlichen Jüngerschaft” sehr vielversprechend. Deshalb habe ich im März und April dieses Jahres eine lange Reise nach Ruanda und Tansania unternommen.
Sechs Wochen unterwegs sind eine lange Zeit. Einschliesslich der Reisezeit habe ich fünf Wochen in Ruanda und eine Woche in Tansania verbracht. Die Hauptaufgaben bestanden darin, die landwirtschaftlichen Aktivitäten zu stärken und eine Jüngerschaftsschulung für die festangestellten Mitarbeiter unserer Familienfarm im Nordosten Ruandas zu starten.
Es war verständlicherweise eine etwas anstrengende, aber erfüllende Arbeit. Was die praktischen Aufgaben auf der Farm angeht, habe ich den Einsatz von Deckfrüchten eingeführt, um die im Boden benötigten Mineralien wiederherzustellen und ihn während der glühend heissen Sommermonate kühl zu halten. Wir haben rund um die Farm etwa 300 Mehrzweckbäume gepflanzt. Wir haben uns um einen Viertelhektar Tomatenpflanzen gekümmert. Gemüse wie Tomaten ziehen viele nützliche und schädliche Insekten sowie Krankheiten an. Die Pflege mit biologischen Methoden ist nicht einfach, aber Teil des Plans. Wir haben fast 500 Passionsfrucht-Setzlinge gepflanzt. Die schwerste Arbeit dabei war das Graben der Löcher für die Pflanzen und die Pfähle, an denen die Passionsfruchtranken hochklettern und hängen werden.
Dann kam der spannendste Teil der Arbeit: der Beginn des Jüngerschaftskurses für 10 festangestellte Farmarbeiter. Der Kurs heisst „Wachsen in Gnade” oder „Gukurira mu buntu” auf Kinyarwanda (ruandisch). Das Konzept, dass wir in der Gnade und Erkenntnis Jesu Christi wachsen müssen, kommt aus 2. Petrus 3,18. „Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retter Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und in Ewigkeit. Amen.”
Der Kern des Kurses ist es, zu verstehen, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Das steht im Gegensatz dazu, wie ein „Waisenkind“ oder, genauer gesagt, wie ein „geistliches Strassenkind“ zu denken, zu fühlen und zu handeln. Typische Probleme wie „sich verteidigen“, “Dinge an sich reissen” und andere Formen der Untreue kommen daher, dass viele Christen nicht wirklich glauben, dass unser himmlischer Vater für sie sorgen wird. Sie glauben, dass es an ihnen liegt, mit ehrlichen oder unehrlichen Mitteln für sich selbst zu sorgen. Und da setzt unsere Vision und der Inhalt des Kurses an. Bei Gott gelten andere Prinzipien und wir dürfen echte, angenommene Kinder sein.
Die letzte Etappe der Reise war eine Woche in Tansania, wo mein Bruder und ich die ostafrikanische Niederlassung von ECHO besuchten. Dies ist eine christliche Organisation, die sich seit über zwei Jahrzehnten für eine gesunde und verantwortungsvolle Landwirtschaft in ländlichen Gebieten einsetzt, um den Hunger zu bekämpfen. Es war echt inspirierend zu sehen, wie viele kreative Ideen sie entwickelt oder angepasst haben. Zum Beispiel in Sachen Saatgutgewinnung, Lebensmittelkonservierung und Umwandlung von landwirtschaftlichen Abfällen in nützliche Energie für Haushalte.
Wir sind allen dankbar, die uns finanziell und mit Gebeten unterstützen und Interesse an der Finanzierung von Mikro-Farm-Projekten bekundet haben. Der Start von plentiful.garden ist schon ein ermutigender Schritt. Nun geht es darum, mutig weiterzufahren und an der Vision festzuhalten.
Bernard Bucyana
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
Zwei von uns kamen mit einer jüdischen Familie ins Gespräch. Thema war das Wort „Ruach“ – ein hebräisches Wort, das in der Bibel „Geist“, „Wind“ oder „Atem“ bedeutet. Es beschreibt die lebendige Kraft Gottes, die Leben schenkt, bewegt und erneuert (1. Mose 1,2;). Schon im Schöpfungsbericht begegnen wir dem Ruach Gottes, der über den Wassern schwebte. Unser Gebet ist, dass Menschen auch heute in der Schönheit der Schöpfung Gott erkennen dürfen. Die Familie freute sich, dass wir uns mit dem Alten Testament auskennen, und es entstand ein wertvoller Austausch über diese gemeinsame Grundlage.
Wie es zu diesem Gespräch kam, begann einige Stunden zuvor: Nach einer erholsamen Sommerpause, in der viele von uns neue Kraft tanken konnten – manche ganz entspannt, andere mitten im Einsatz bei Camps oder BNE Rome – sind wir als MSD-Team voller Vorfreude in die Nachsommerzeit gestartet. Es warten spannende Veränderungen und neue Projekte, von denen ihr in den kommenden Blogbeiträgen mehr lesen werdet.
Zum Auftakt haben wir uns zu einem unserer Team E6-Events getroffen. Team E6 bedeutet für uns: Alle zwei Monate bewusst Zeit miteinander verbringen, um im Glauben zu wachsen, einander zu ermutigen, Neues zu lernen und gemeinsam im Reich Gottes aktiv zu sein. Dieses Mal stand der Schwerpunkt Exercise auf dem Programm – üben, trainieren, mutig Schritte gehen.
Unser Ziel: der wunderschöne Blausee, bekannt für sein leuchtendes Blau und beliebt bei Touristen aus aller Welt. In Zweierteams machten wir uns auf den Weg, um Menschen persönlich in der Schweiz willkommen zu heissen. Ausgerüstet mit Karten von amazingplace.ch und der Botschaft „Welcome to Switzerland“ kamen wir schnell ins Gespräch. Manche Begegnungen waren tief und persönlich, andere ganz unkompliziert – über die Schönheit der Schweiz oder Reiseerlebnisse.
Besonders gefreut hat uns, dass wir in diesem Jahr auch chinesische Familien getroffen haben. In ihrer Heimat ist es oft schwieriger, offen über Gott zu sprechen – umso kostbarer waren diese Begegnungen. Wir beten, dass die Saat, die an diesem Tag gesät wurde, in vielen Herzen aufgeht und Menschen eine persönliche Beziehung zu Gott entdecken.
Einmal mehr durften wir erleben: Es lohnt sich, den Schritt zu wagen, auf Menschen zuzugehen. Jeder Blick, jedes Lächeln, jedes Gespräch kann ein kleines Stück Hoffnung weitergeben – und genau dafür wollen wir unterwegs sein.
Tipp: Hast du eine Ferienwohnung oder viel Kontakt mit Touristen? Dann empfehlen wir dir unsere Amazingplace-Postkarte. So kannst du deine Feriengäste in der Schweiz willkommen heissen – und gleichzeitig eine wertvolle Botschaft weitergeben.
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."
So lautete das diesjährige KILA-Thema. Gemeinsam machten wir uns auf eine Entdeckungsreise ins Weltall – und nicht selten blieb uns vor lauter Staunen der Mund offen stehen. So gross und wunderschön hat Gott das Universum geschaffen: gewaltige Galaxien, leuchtende Nebel, geheimnisvolle schwarze Löcher, abertausende Sterne – und irgendwo mittendrin unser erstaunlicher Planet Erde.
Obwohl wir nur ein winziger Teil dieses riesigen Kosmos sind, ist jeder und jede Einzelne zutiefst von Gott gewollt und gesehen. Was für ein Gott – unvorstellbar gross und doch voller Liebe, der Beziehung mit uns sucht! Jeden Vormittag haben wir uns mit dem Weltraum und mit Gott beschäftigt: Wir haben gesungen, getanzt und spannende Inputs gehört, die wir in wertvollen Kleingruppen-Zeiten vertieft haben. Dabei nahmen wir jeden Tag einen Namen Gottes genauer unter die Lupe. Die Beschäftigung mit Gott und seiner Schöpfung hat uns immer wieder ins Staunen versetzt.
Einmal mehr wurde uns das Lagerhaus Alpenblick in Schwarzenegg zum Segen. Wir fühlen uns hier einfach wohl! Das Haus und der grosszügige Umschwung mit Fussballplatz und Wald sind wie geschaffen für unser KILA. Der Fussballplatz wurde von den Sportbegeisterten fast pausenlos bespielt, während andere Kinder die alten Schaukeln auf Trab hielten oder Volley- und Federbälle durch die Luft fliegen liessen.
Nachmittags stand jeweils ein aktives Programm auf dem Plan. Zwei Tage lang gab es Workshops – unterstützt von externen Gästen – mit Angeboten von Malen und Basteln über Handwerk bis hin zu Sport. Auch die beliebte Olympia durfte nicht fehlen, bei der die Ämtli-Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antraten. Die traditionelle Wasserschlacht fiel dieses Jahr zwar wetterbedingt ins Wasser, doch die Freude liessen wir uns nicht nehmen: Drinnen wurde dafür umso intensiver getöggelt, Gesellschaftsspiele gespielt und gelacht.
Ein besonderes Highlight war der Dienstag: Wir bekamen Besuch aus Zürich von Erich Strehler, der sein Wissen über Astronomie mit uns teilte. Er erzählte von faszinierenden Himmelskörpern, und wir durften durch seine Teleskope sogar die Sonne beobachten. Die Papier-Raketen, die wir anschliessend mit Schlauch und Plastiktüte starteten, waren ein riesiger Spass: Hunderte Raketen flogen an diesem Nachmittag und Abend über das Lagergelände! Abends wurde das frisch Gelernte mit einem spannenden Quiz getestet.
Jahr für Jahr ist es berührend zu sehen, wie das KILA ein Ort ist, an dem Beziehungen wachsen – zwischen den Kindern, aber auch zwischen ihnen und Gott. Das lebhafte, herzliche Miteinander schafft eine Atmosphäre, die nachhaltig wirkt. Freundschaften entstehen oder vertiefen sich und halten oft weit über das Lager hinaus.
Voller Dankbarkeit blicken wir zurück auf eine Woche, in der Gott sichtbar gewirkt und uns beschützt hat. Es gab keine grösseren Unfälle, und so wenig Heimweh wie noch nie. Grosse und kleine Segnungen nehmen wir nicht als selbstverständlich – und geben Gott dafür alle Ehre.
"Seit 1962 entwickeln sich die Change Camps stetig weiter. Sie verbinden tiefe Gemeinschaft, starke Gotteserfahrungen und das Eintauchen in andere Kulturen. Durch kreative Outreaches mit Sport, praktischen Einsätzen, Worship und Prayer Walks wachsen wir in einen evangelistischen Lebensstil. Unsere Vision ist, Jesus in verschiedenen Nationen bekannt zu machen und Jugendliche für ein Leben zu begeistern, das Gott ehrt. Wir wollen lokale Kirchen unterstützen und ein Segen für Menschen vor Ort sein. Ein Change Camp soll das Leben der Teilnehmenden nachhaltig verändern, ihr Herz neu für Gott entfachen und sie mit Leidenschaft für Mitmenschen, Regionen und Nationen erfüllen – damit sie diese Begeisterung auch in ihren Alltag tragen."