Joy to the world

Joy to the world

Auch im Jahr 2024 durften wir Weihnachten am Loebegge in Bern feiern. Die festliche Atmosphäre war schlicht zauberhaft und kaum zu übertreffen.

Fröhliche und besinnliche Weihnachts- und Lobpreislieder erklangen zwischen den beiden festlich geschmückten Tannenbäumen. Gleichzeitig durften viele verschiedene Menschen Geschenke entgegennehmen – von wärmendem Punsch und feinen Güetzi bis hin zu weit grösseren Geschenken.

Bettina und das Rapsöl

Ich stand in Bern beim Loeb, als eine Frau mit ihrem Freund direkt auf mich zukam und mich gefragt hat, ob ich ihr ein bisschen Geld für Rapsöl geben könnte, das sie für ihr Fleisch (das sie bereits gekauft hatte) zum Braten brauchte. Da ich wirklich überhaupt kein Geld dabei hatte, bin ich mit ihr ins Migros gegangen, damit ich mit Twint bezahlen konnte. Sie hat sich so gefreut, dass ich das gemacht habe und hat mehrmals gefragt, ob das wirklich in Ordnung für mich sei. Glücklich strahlte sie an der Kasse und sagte: «Die liebe Frau bezahlt mir das Rapsöl!»

Als wir zum Bahnhof gegangen sind, habe ich sie noch zu einem Punsch und einem Guetzli eingeladen, wir konnten über Weihnachten reden und am Ende für sie beten. Ihre Augen haben richtig geleuchtet, sie hat sich mehrmals bedankt und das alles wegen CHF 3.70 für das Rapsöl, das ich mit ihr gekauft habe.

Micha und der Joint

Ich schlenderte in der Nähe des Bundeshauses entlang, als ich einen jungen Mann entdeckte, der gerade dabei war, sich einen Joint zu drehen. Neugierig trat ich näher, und so kamen wir ins Gespräch. Nach und nach öffnete er mir sein Herz und erzählte von einem Streit, der ihn an Weihnachten aus dem Familienessen verbannt hatte. Mit einer Mischung aus Melancholie und Offenheit schilderte er mir Momente aus seinem Leben, die ihn bewegten.

Als unser Gespräch sich dem Ende zuneigte, stellte ich ihm eine ungewöhnliche Frage: «Wie wäre es mit einem Deal? Tausche deinen Joint gegen eine Bibel.» Er hielt inne, schaute mich nachdenklich an – und stimmte zu. Mit einem kleinen Lächeln nahm ich den Joint entgegen, während er die Bibel in seine Hände schloss.

Mit etwas Mut können kleine Geschenke oder «Deals» zu grosser Freude führen. Danke Jesus, du bist unsere grösste Freude und das wertvollste Geschenk von allen!

Gemeinschaft über Grenzen hinweg

Gemeinschaft über Grenzen hinweg

Wir erlebten viele berührende Momente im GenerationsCamp.

Besonders die Zeugnisse der Teilnehmer gingen mir tief unter die Haut. «Ich habe Gott so stark gespürt wie nie zuvor», berichtete einer der Teilnehmer.
Menschen, die sich auf Gott einliessen, erlebten, wie ihre Herzen sich verwandelten. Es war, als ob alles um uns herum zur Ruhe kam, sobald wir uns auf Gott konzentrierten.

Am Spielenachmittag lief ein Teenager auf mich zu, seine Augen strahlten vor Freude. «Das war der beste Nachmittag, den ich seit Langem erlebt habe», rief er begeistert. «Ich konnte endlich auftanken, mit anderen zusammen sein und im Wettkampf mein Bestes geben – das kann mir mein Handy im Bungalow niemals geben.»

Obwohl wir aus unterschiedlichsten Gemeinderichtungen kamen, berührte uns der Worship zutiefst. Als wir Jesus in unsere Mitte einluden und ihn mit Liedern ehrten, spürte man förmlich, wie sich die Atmosphäre verwandelte. Herzen wurden leichter, Sorgen verblassten.

Besonders wertvoll waren auch die Augenblicke mit den einheimischen Missionaren. «In Italien ist unsere Arbeit oft herausfordernd», erzählte einer von ihnen. «Aber die Kraft Gottes trägt uns durch jede Schwierigkeit.» Ihre Geschichten nahmen uns mit auf eine Reise durch das Leben in Piombino, und wir durften Teil davon sein.

Nicht einmal der Regentag konnte unsere Stimmung dämpfen. Im Gegenteil: Er schweisste uns noch enger zusammen. Mit heissem Kaffee in der Hand, in gemütlichen Gesprächsrunden und bei Spielen wuchs das Band zwischen uns allen nur noch stärker.

Seit neun Jahren dürfen wir in der Toskana das Familycamp und das Youth Change Camp parallel durchführen.

Jedes Jahr sind wir überwältigt von dem, was Gott bewirkt. Generationenübergreifend entstehen Freundschaften, die sich im Laufe der Woche vertiefen. In dieser tiefen, verbundenen Atmosphäre lernen wir voneinander, wachsen im Glauben und staunen, wie Gott Geschichte schreibt. Gerade deshalb schätzen wir die Verbindung zu den Christen in der Region enorm.

In den vergangenen Jahren haben wir der lokalen Gemeinschaft durch praktische Einsätze gedient. Doch dieses Jahr war alles anders: Eine grosse Gruppe von Italienern, darunter Vertreter politischer und gemeinnütziger Organisationen, schloss sich unserem Putzeinsatz an. Es war unglaublich zu sehen, wie unsere jahrelangen Investitionen Früchte
trugen. Sie machten die Idee zu ihrer eigenen und beteiligten sich voller Begeisterung.

Schon der gemeinsame Start mit Gebet und Lobpreis bewegte viele italienische Teilnehmer, für die dies eine neue Erfahrung war. Diese Verbundenheit war in jedem Moment spürbar und ein starkes Zeugnis für Menschen, die Gott noch nicht kennen.

Ein neuer Teilnehmer teilte im Wohnzimmer unserer italienischen Freunde: «Ich bin zum ersten Mal hier, aber es fühlt sich an, als wäre ich immer ein Teil von euch gewesen. Es berührt mich zutiefst zu sehen, wie wir Christen über Sprachgrenzen hinweg verbunden sind.»

Für die Teilnehmenden war es offensichtlich, wie sehr wir die Christen vor Ort ermutigen konnten. Gemeinsam beteten wir, dass ihre Hilfsangebote für Menschen in Not angenommen werden. Umso bewegender war es, als sie uns mitteilten, dass sich bereits mehrere Personen gemeldet hatten und die Angebote jetzt in Anspruch nehmen.

Am Ende der Camps feierten wir die Taufe von vier jungen Erwachsenen, die durch die Camp-Zeit eine unglaubliche Veränderung erlebten. Ihr Schritt, sich taufen zu lassen, markierte den Beginn eines neuen Kapitels – ein sichtbares Zeichen für das Wirken Gottes.

Gemeinsam stark: Ein unvergessliches Change-Camp in Bosnien

Gemeinsam stark: Ein unvergessliches Change-Camp in Bosnien

Das Change-Camp in Bosnien war für mich eine unglaublich bereichernde Erfahrung, die mich auf vielen Ebenen tief berührt hat.

Von Anfang an ging es nicht nur um praktische Hilfe, sondern auch um das gemeinsame Wachstum im Glauben und die Unterstützung untereinander. Besonders beeindruckend war die Einheit innerhalb unserer Gruppe. Ob bei der Arbeit oder in den abendlichen Gebetszeiten – wir waren alle miteinander verbunden und agierten als starkes Team.

Ein unvergesslicher Teil unserer Reise war die Begegnung mit den Missionaren. Die Liebe und Hingabe, mit der sie sich Tag für Tag für andere einsetzen, um Gottes Liebe und Hoffnung zu verbreiten, hat mich zutiefst inspiriert. Es war uns eine grosse Freude, sie nicht nur praktisch zu unterstützen, sondern auch im Gebet für sie da zu sein. Diese Erfahrung hat uns erneut bewusst gemacht, wie wichtig es ist, als Christen zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu stärken.

Die Abende waren ein weiteres herausragendes Highlight. Die Lobpreis- und Gebetszeiten berührten unsere Herzen und gaben uns neue Kraft für den Alltag. Es war, als würden wir jeden Tag aufs Neue gestärkt – nicht nur durch die Worte, sondern auch durch die spürbare Gegenwart Gottes.

Besonders berührend war für mich zu sehen, wie bereit jeder Einzelne war, sich auf die Herausforderungen einzulassen – sowohl praktisch als auch geistlich. Ich möchte euch einige persönliche Highlights vorstellen, die einige aus unserer Gruppe geteilt haben:

Johanna: «Mein Highlight vom Bosnien-Lager war der Zusammenhalt in der Gruppe und die Einheit unter anderen Christen aus aller Welt. Der Worship war für mich besonders bereichernd und ermutigend.»

Joni: «Ein besonderes Highlight des Bosnien Change Camps war zu beobachten, mit welcher Leidenschaft und Hingabe die Missionare in Bosnien Gottes Reich aufbauen. Am letzten Tag, als das Dorf von Überschwemmungen betroffen war, zeigte sich deutlich, wie stark der Zusammenhalt ist. Die Dorfbewohner unterstützten die Missionare aus der Schweiz, und gemeinsam standen sie in Einheit, um die Herausforderung zu bewältigen.»

Mical: «Ein besonderes Highlight war, dass wir tiefe Einblicke in das Leben der Missionare in einem Land mit sehr wenigen Christen bekommen haben und selbst praktisch mithelfen konnten. Besonders spannend war es, bei einem Missionsbesuch Einheimische kennenzulernen. Die Gebetsabende waren eine Ermutigung und stärkten unseren Glauben.»

Reto: «Für mich war der Höhepunkt, wie Gott unsere Gruppe mit ihren unterschiedlichen Gaben gebraucht hat und wie die spürbare Dankbarkeit der Menschen Gottes Wirken durch uns bestätigte. Es war spannend, einladend und ergreifend.»

Diese Erlebnisse haben uns alle bereichert und uns gezeigt, wie stark wir als Gemeinschaft sein können, wenn wir uns im Glauben verbinden und für einander einstehen. Ich bin dankbar für die Erinnerungen und Lektionen, die ich aus dieser Erfahrung mitnehmen kann.

Change Camps

Change Camps

Die allererste Durchführung eines Beachvolley Change Camps, war ein grosser Erfolg.

Durch Worship, Inputs und Austausch in Kleingruppen, wurde der persönliche Glaube gefördert. Die Teilnehmenden konnten trainieren, spielen, den Sand spüren und das perfekte Wetter voll auskosten. Dies trug zu einer grossartigen Atmosphäre bei, in der sich alle wohl fühlten und ein unvergessliches Camp erlebten.
Die Kombination aus sportlicher Betätigung, gemeinschaftlichen Erlebnissen und geistlichen Elementen hat bei allen einen bleibenden Segen hinterlassen.
Ein besonderes Highlight war ein Anlass, bei dem die Teilnehmenden Freunde einladen konnten, um mit ihnen zu spielen, ihnen den Glauben näherzubringen und einen Einblick in unser Camp zu geben. Mit etwas Muskelkater, aber gestärkt im Glauben, durften alle zurück in den Alltag gehen.

Fussball Change Camp

Es ist eine Freude, positive Veränderung, basierend auf Schritten mit Gott, im Leben eines Menschen zu erkennen. Dies durften wir auch dieses Jahr feststellen. Gerade bei den Teilnehmern, die bereits mehrmals Teil von diesem Camp waren, kam dies besonders zum Vorschein.
Ein Teilnehmer erzählte zu Beginn des Camps, dass er nicht wegen des Fussballs erneut gekommen sei, sondern wegen der tiefen Gemeinschaft und weil er weiter wachsen wolle im Glauben.
An den Fussball-Events durften wir starke Begegnungen mit Freunden haben, die Jesus noch nicht kennen. Hier wurden wir bereits von einigen gefragt, ob sie nächstes Jahr auch am Camp teilnehmen dürfen.

Auch das Leitungsteam bezeugte nach dem Camp-Abschluss, dass auch sie Neues lernen durften, ermutigt wurden, um für Gott dranzubleiben und weiter an seinem Reich zu bauen.

KILA Change Camp

Kinder sind die Leiter von Morgen. Wir lieben es, während dem KILA eine volle Woche in sie zu investieren, über sie zu staunen und von ihnen zu lernen.
Das Lagerhaus in Schwarzenegg war dieses Jahr total belegt mit 60 Personen. Besonders Freude hatten wir an den sechs Flüchtlingskindern, die teilgenommen haben.

Durch die Woche machten wir uns gemeinsam auf die Spuren vom Garten Eden. Wir durften mit ihnen entdecken, wie sehr sie von Gott geliebt sind und dass in jedem von uns tief drin der Wunsch nach Gemeinschaft mit Gott steckt.
Kinder, die in vorherigen Jahren noch stark unter Ängsten und Heimweh litten, konnten beim diesjährigen KILA frei und voller Freude dabei sein. Es ist ermutigend zu sehen, wie Gott Angst in Freude und Freiheit verwandelt.

Wir beten für alle Camps Teilnehmenden, dass sie in ihrem Glauben weiter vorwärts gehen und sich nach Gott ausstrecken.

Rückblick Beachvolley Change Camp

Rückblick Beachvolley Change Camp

Das erste Beachvolleyball Change Camp war ein voller Erfolg. Rund 20 Teilnehmende aus verschiedenen Regionen und unterschiedlichsten Kirchen der Schweiz waren über das Auffahrtswochenende in diesem Camp zusammen. 

Die meisten kannten sich vorher nicht und dennoch entstand sofort eine sehr tiefe und wunderbare Gemeinschaft. In Zeiten von Worship, mit Inputs und im Austausch in Kleingruppen, war Gottes Gegenwart so erlebbar und der persönliche Glaube wurde gefördert.

Das Camp war natürlich geprägt von viel Beachvolleyball. Die Teilnehmenden konnten trainieren, spielen, den Sand spüren und das perfekte Wetter voll auskosten. Dies trug zu einer grossartigen Atmosphäre bei, in der sich alle wohlfühlten und ein unvergessliches Camp erlebten. Die Kombination aus sportlicher Betätigung, gemeinschaftlichen Erlebnissen und geistlichen Elementen hat bei allen einen bleibenden Segen hinterlassen.

Ein besonderes Highlight war ein stimmungsvoller Anlass, bei dem die Teilnehmenden Freunde einladen konnten, um mit ihnen zu spielen, ihnen den Glauben näherzubringen und einen Einblick in unser Camp zu geben. Zum Abschluss des Camps konnten wir noch ein Abschlussturnier durchführen und ausgefüllt, müde, gestärkt im Glauben, motiviert und vielleicht mit etwas Muskelkater zurück in den Alltag gehen.

Alles in allem war das Beachvolleyball Change Camp ein Start, der sich wirklich lohnte. Die positiven Erfahrungen und die starke Gemeinschaft schreien geradezu nach einer Wiederholung.

“Es war eine Zeit, die uns alle verändert und geprägt hat und uns mit riesiger Freude erfüllt. Wir sind schon jetzt auf neue Begegnungen und Erlebnisse mit Gott gespannt, auch in unserem Alltag.”

Kusi&Eli Staub, Mitleiter und "geistliche Eltern" des Camps
Begeistert von unseren Campleitenden

Begeistert von unseren Campleitenden

Am Samstag, 16. März fand der diesjährige Leaders Vision Day statt. Ein Tag, an dem alle Leitenden der Change Camps eingeladen waren. Gemeinsam haben wir Vision geteilt, Gott angebetet und uns von ermutigenden Teachings inspirieren lassen. 

Insgesamt 10 Change Camps finden dieses Jahr statt, wir erwarten über 300 Teilnehmende. Die steigenden Teilnehmerzahlen sind sehr erfreulich. Um die Arbeit stemmen zu können, sind wir auf die grosszügige Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Campleitenden angewiesen. Wir sind dankbar für die jungen Menschen, die ihre Zeit und Energie für die Leitung der Change Camps investieren. 

Die gemeinsame Verbundenheit ist uns dabei sehr wichtig. Am Leaders Vision Day soll die gemeinsame Vision geschärft und die Leitenden ausgerüstet werden für ihren wertvollen und wichtigen Dienst. 

Wir wissen darum, dass die Leitenden unserer Camps auch in anderen Bereichen, in Gemeinden etc. in Leitungspositionen stehen. Deshalb war es uns wichtig, über eine gesunde Selbstführung, die in der Beziehung zu Gott entspringt, zu reden. Ganz nach dem Motto: “Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen." So wünschen wir uns, dass der Leaders Vision Day im Leben der Leitenden wie auch für ihre Gemeinden nachhaltige Auswirkungen hat.  

Mit einem gemeinsamen Dankesessen haben wir den inspirierenden Morgen bei fröhlicher Gemeinschaft ausklingen lassen.