Wenn Enten tanzen und Herzen lachen

Wenn Enten tanzen und Herzen lachen

Es gibt diese besonderen Tage, die sich einbrennen ins Herz. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil sie voller Leben steckten, voller Begegnungen, Lachen, Sonnenstrahlen und dem spürbaren Wirken Gottes. Unser diesjähriges Sommerfest im Gand in Frutigen war genau so ein Tag. Und während wir nun mit einem dankbaren und freudigen Herzen zurückblicken, möchten wir Dich mitnehmen. Auf eine kleine Reise durch diesen ganz besonderen Sommertag.

Für uns als Team begann der Tag schon recht früh. Gerne nahmen wir uns zuerst Zeit, uns im Gebet vorzubereiten und diesen Tag nochmal ganz Gott hinzulegen. Dann ging es los, auf ins Gand. Die Bäume spendeten uns noch etwas Schatten, als wir die ersten Zelte aufbauten, Tische deckten, fertig eingerichteten und alles bereit machten. Um 11 Uhr, zum Start des Sommerfestes kamen tatsächlich schon die ersten neugierigen Besucher dazu.

Was wäre ein Sommerfest ohne gutes Essen? Passend zum traumhaften Wetter wurden bald die Burger gegrillt und der verlockende Duft war weitherum zu riechen. Dazu gab es als süsses Highlight Waffeln mit Früchten und Glace. Ein echter Genuss an diesem warmen Tag. Überall sassen Menschen beieinander, lachten, redeten, tauschten sich aus. 

Der Bach mit seinem frischen und klaren Wasser wurde an diesem Tag zur willkommenen Abkühlung. Kinder spielten in den Steinen und am Wasser, spritzten sich gegenseitig nass, während ihre Eltern im Schatten das bunte Treiben beobachteten. Am Nachmittag zog es dann immer mehr Leute ganz ins Wasser, zur herrlichen Erfrischung. Es wurde gelacht, geplanscht und gestaunt. Auch über das Kinderschminken, das wieder ein echter Publikumsmagnet war. Kleine Schmetterlinge, Tiger und Fantasiefiguren liefen fröhlich über das Gelände und zeigten stolz ihre bemalten Gesichter.

Und dann war da noch unsere kleine Premiere: eine selbstgebaute Minigolfanlage und eine Boccia-Bahn! Was als kreative Idee begann, wurde schnell zu einem neuen Highlight. Jung und Alt versuchten sich mit Begeisterung an den Bahnen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, aber immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Am Nachmittag richteten sich dann alle Augen auf den Bach. Denn es war Zeit für das legendäre Entenrennen! Insgesamt 270 nummerierte, quietschgelbe Gummienten wurden etwas weiter oben am Bach ins Wasser gesetzt. Es war ein herrlich chaotischer Anblick, wie sie schaukelnd und ruckelnd dem Ziel entgegen schwammen. Nicht alle kamen an, aber jede einzelne wurde wieder eingesammelt. In zwei Durchläufen wurden die jeweils fünf schnellsten Enten in der Zielvorrichtung mit schönen Preisen belohnt.

Gegen Ende des Nachmittags, als die Gäste nach Hause gegangen waren, stand dann noch das Abräumen und zurück transportieren an. Und bei aller Müdigkeit nach diesem vollen Tag blieb vor allem eines zurück: Dankbarkeit. Für das gute Wetter. Für die vielen Helfer, Spender und Sponsoren, die dieses Fest überhaupt möglich gemacht haben. Für jede einzelne Begegnung, jedes Gespräch, jedes Kinderlachen.

Und vor allem: für Gottes spürbares Dasein. Denn wir glauben, dass dieses Fest mehr war als nur ein schöner Sommertag. Es war ein Ort, an dem Gott Herzen berührt hat. Wo Menschen seine Liebe sehen, schmecken und erleben konnten.

All das, was an diesem Tag an Zeit, Geld, Arbeit und Liebe geschenkt wurde, legen wir Gott hin. In dem Wissen, dass er damit weiterwirken wird. Als Missionswerk msd wünschen wir uns, dass dieser Tag Frucht trägt. Dass er Spuren hinterlässt in den Herzen. Dass Menschen sich erinnern. Nicht nur an das Fest, sondern an den, der mittendrin war.

Denn am Ende geht es um viel mehr als Sponsoring, Sommerfest und Entenrennen. Es geht um Gott, der uns im Alltag und bei Sommerfesten immer wieder neu überrascht.

Sonne, Sport und Segen

Sonne, Sport und Segen

Vier Tage voller Sand, Sonne, Sport und Gemeinschaft – das war das Beachvolley-Camp 2025.  Für viele Teilnehmende war es mehr als nur ein sportliches Event: Es wurde zu einem Ort des Wachstums, der Begegnung und der Inspiration. Ein Rückblick auf ein Camp, das viele begeistert, herausgefordert und tief bewegt hat. Am Auffahrtswochenende Ende Mai waren wir mit über 20 jungen Menschen in der Region Thun unterwegs und erlebten einmal mehr ein Change Camp, welches zurecht diesen Namen trägt. Jede einzelne Person hat Veränderung erlebt und ist Gott begegnet. Was für ein Segen.

Sportlicher Ausgleich – idealer Rhythmus

Aus den Rückmeldungen der Teilnehmenden wird deutlich, dass im Camp ein ausgewogenes Programm stattfand. Der Ausgleich zwischen den strukturierten Trainingseinheiten im Beachvolleyball, den freien Matches, dem Abschlussturnier und dem Raum für weiteren Sport und Spiele wurde von der überwiegenden Mehrheit als sehr gelungen empfunden. Die Tage waren gefüllt, aber nicht überladen – eine Balance, die vielen positiv auffiel:

„Ich habe selten so eine gute Mischung aus Programm und Freiheit erlebt.“

Einzelne empfanden das Abschlussturnier als etwas zu lang, doch auch hier überwogen Lob und Freude über die gute Umsetzung und die wertschätzende Stimmung unter den Teilnehmenden. Die Trainings selbst wurden vielfach als Highlight genannt – sie seien motivierend, lehrreich und individuell fördernd gewesen:

„Tolle Trainings und tolle Fortschritte im Camp – man spürte die Leidenschaft der Leitenden.“

Glaube mitten im Alltag – Godtime mit Wirkung

Neben dem Sport kamen die geistlichen Elemente nicht zu kurz – und das war vielen besonders wichtig. Die Godtimes, Inputs, Kleingruppen und der VIP-Abend boten Raum zur Reflektion, zum Austausch und zur persönlichen Begegnung mit Gott. Das ist uns besonders wertvoll, da für uns diese Elemente und das persönliche Wachstum der Teilnehmenden die entscheidenden Faktoren für ein gelungenes Camp unter Gottes Wirken sind. Für viele war dies nicht nur inspirierend, sondern auch ein Moment des Innehaltens im sonst so aktiven Tagesablauf:

Besonders die Kleingruppen ermöglichten ehrliche Gespräche und förderten tiefere Verbindungen. So wurde auch möglich, dass etwas mit in den Alltag und nach Hause genommen wird. Denn die Teilnehmenden sollen auch ihr persönliches Umfeld und die Sportszene, in der sie sich bewegen, mit Gottes Liebe, durch seinen Geist und mit seinem Wirken bereichern. Die Dankbarkeit für die geistlichen Elemente im Camp ist gross und wurde zum Beispiel so ausgedrückt:

Ein Camp, das viele Erwartungen übertroffen hat

Ein Blick auf die Rückmeldungen zeigt: Die Erwartungen der Teilnehmenden wurden nicht nur erfüllt, sondern oft sogar übertroffen. Ob sportlich, geistlich oder menschlich – das Camp hat Spuren hinterlassen. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Begeisterung und Zusammenhalt.

Einige Stimmen schlugen kleinere Verbesserungen vor – was wir ungemein schätzen. So können wir als verantwortliche Personen lernen und ein nächstes Camp hoffentlich noch besser gestalten. Die Rückmeldungen und Feedbacks zeigen, wie engagiert und konstruktiv sich die Teilnehmenden mit dem Camp identifizieren.

Ausblick – Wiedersehen erwünscht!

Das wohl schönste Fazit? Fast alle Teilnehmenden würden nächstes Jahr wiederkommen. Manche schrieben, sie seien „fix wieder dabei“, andere würden es „auf jeden Fall versuchen“. Dieses klare Zeichen spricht für die Qualität, die Gemeinschaft und das Herzblut, das hinter dem Camp steckt.

Wir sagen DANKE – für euer Vertrauen, eure Begeisterung und eure offenen Herzen. Dieses Camp war ein Geschenk. Und wir freuen uns, wenn wir euch 2026 wieder im Sand begrüssen dürfen – mit neuen Ideen, bewährten Elementen und derselben Freude am Glauben, am Sport und an der Gemeinschaft.

Geistlich führen – kraftvoll verändern

Geistlich führen – kraftvoll verändern

Am 1. März 2025 durften wir einen inspirierenden Leaders Vision Day erleben – eine besondere Zeit mit unseren Change Camps Leiter. Gemeinsam haben wir uns neu ausgerichtet, unsere Herzen teilen dürfen und uns von Gott inspirieren lassen.

Ein Highlight war der Input von Sarah Gauthey, die ihr Herz zum Thema: „Geistlich leiten geht nur, wenn wir geist-erfüllt leben“ teilte. Diese Worte haben uns tief bewegt. Denn Leitung in Gottes Reich ist nicht nur eine organisatorische Aufgabe, sie ist eine Berufung, die aus einer tiefen, lebendigen Beziehung mit dem Heiligen Geist fliesst. Wir wurden herausgefordert, unser eigenes geistliches Leben immer wieder bewusst vor Gott zu bringen, um authentisch und erfüllt  zu leiten. Neben dem starken geistlichen Impuls durften wir eine kraftvolle Zeit der Anbetung erleben. Ebenso wertvoll war der persönliche Austausch unter den Leitern. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele engagierte, leidenschaftliche Leiter mit Herz und Hingabe die Change Camps Arbeit vorantreiben. In allem, was wir tun, geht es letztendlich um ihn. Wir sind dankbar für all die Menschen, die in diese Arbeit investieren, aber noch viel mehr für Gottes Wirken in und durch uns. Er ist es, der Veränderung schafft – in uns, durch uns und für die Menschen, denen wir dienen.

Wo Verzweiflung auf Gott trifft – Life on Stage

Wo Verzweiflung auf Gott trifft – Life on Stage

Im Rahmen der Life on Stage Kampagne, die aktuell im Berner Oberland stattfindet, waren wir während der letzten Wochen regelmässig auf der Strasse unterwegs. Folgender Bibelvers begleitete uns jeweils in der Vorbereitung dieser Einsätze: "Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.” (Psalm 34,19) 

Die drei Lebensgeschichten, die in den Life on Stage Musicals aufgegriffen werden, bezeugen genau diese Verheissung. Im Wissen, dass Gott keine hoffnungslosen Fälle kennt, durften wir Menschen begegnen, ihnen Hoffnung zusprechen und sie für die Life on Stage Events einladen. Die Begegnung mit einem jungen Mann war besonders stark… Der Mann auf dem Bänkli an der Sonne, Kopfhörer in den Ohren, Bierdose in der Hand, trauriger Blick, rauchte gerade an seiner selbstgemachten Zigarette. Wir durften uns neben ihm hinsetzen, uns seine schwierige Lebensgeschichte anhören, ein längeres Gespräch über Gott mit ihm führen. Wir beteten für ihn, für seine körperlichen und seelischen Schmerzen, für eine Begegnung mit Gott. Die einfache Einladung, die wir ihm weitergaben, hatte auch nochmals mit Psalm 34 zu tun: “Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist!” (Psalm 34,9) Wir tauschten die Handy-Nummer aus, nun sind wir gespannt, wie es weitergeht und ob er es wagen wird, einen Schritt auf Jesus zuzugehen.  

Die seelische und geistliche Not unserer Gesellschaft ist sehr gross… Dies soll uns aber nicht in Ohnmacht blockieren, vielmehr aber motivieren, dieser Not mit der Liebe Jesus zu begegnen. Sicher ist, der Raum der Hoffnungslosigkeit ist der Ort, an dem Gott wirken will und Veränderung schenken. Wir ermutigen auch dich, diese Not zu konfrontieren und aus der Kraft Gottes verzweifelte Menschen zu lieben, zu dienen und zu begleiten.

Möchtest du auch dabei sein? So findest du alle Informationen auf der Website von lifeonstage.com

Rollenwechsel in der Change Camps Arbeit

Rollenwechsel in der Change Camps Arbeit

Silvio Zanella
Im Frühling 2015 durfte ich die Leitung der Change Camps übernehmen. Seither hat sich die Arbeit der Change Camps weiterentwickelt und ist stark gewachsen. Während dieser zehn Jahre durften wir in verschiedenen Camps viel Frucht erleben. Dafür gebührt Gott alle Ehre!
Nun habe ich das Vorrecht, die Leitung der Change Camps in die nächsten Hände zu übergeben. Ich bin begeistert und Gott dankbar, dass er uns als Missionswerk mit Mascha beschenkt hat, die nun diese Aufgabe übernehmen wird. ­Mascha studiert Theologie am ISTL in Thun und arbeitet bereits seit Herbst 2023 teilzeitlich bei uns im Missionswerk. Sie liebt Jesus von ganzem Herzen, hat eine grosse Sehnsucht, dass Menschen Gott kennenlernen dürfen, und ist unglaublich stark darin, tiefe Gemeinschaft zu fördern. Genau deshalb freue ich mich, dass sie diese wertvolle Arbeit mit ihren Gaben bereichern darf.
Für mich steht weiterhin das Hineinwachsen in meine neue Rolle in der Leitung des Missionswerks msd an der Seite von Markus Staub an. Vorerst werde ich also nicht ganz aus der Change-Camps-Arbeit verschwinden, sondern diese neu aus dem Hintergrund mitprägen und mittragen.

Mascha Surbeck
Ich freue mich sehr auf diese neue Auf­gabe und bin begeistert, dass die Change-Camps-Arbeit von einer klaren Vision getragen wird – einer Vision für Menschen und Mission. Es ist berührend zu sehen, wie Gott durch Menschen wirkt und in ihrem Leben Veränderung schafft. Ich bin überzeugt, dass selbst kleine, treue Schritte im Glauben grosse Auswirkungen haben können – in einzelnen Menschen, Regionen und Ländern. Ich bin zutiefst inspiriert vom Wirken Gottes und von der Bereitschaft der Menschen, sich auf Veränderungen einzulassen.
So freue ich mich darauf, meine Leidenschaft für Evangelisation und Jüngerschaft in die Change-Camps Arbeit einzubringen und dabei zu erleben, wie Gott Veränderung und Wachstum schenkt. Besonders begeistert mich, gemeinsam mit den Leitenden Visionen für die einzelnen Camps zu entwickeln und mitzuerleben, wie Menschen in ihren Aufgaben aufblühen und in ihrer Berufung gestärkt werden.
Wir sind unglaublich dankbar, dass wir weiterhin auf deine Gebetsunterstützung zählen dürfen.

Einblicke in unser Projekt godloves.me

Einblicke in unser Projekt godloves.me

Ende November erreichte uns voller Freude die neue Broschüre zum ­Thema «Erfüllung».

Ende November erreichte uns voller Freude die neue Broschüre zum ­Thema «Erfüllung». Kaum eingetroffen, war ­bereits der erste Outreach mit verschiedenen Gemeinden aus Frutigen geplant – und die Broschüre kam direkt zum Einsatz. Mit Begeisterung wurde sie verteilt und getestet. Gleichzeitig wurde auch unser Weihnachtsflyer «Gott zeigt sich» unter die Menschen gebracht – eine wunderbare Gelegenheit, Hoffnung und Wärme weiterzugeben.
Während der Verteilaktion wollten wir nicht nur geistliche Nahrung bieten, sondern auch für das leibliche Wohl sorgen. Neben der Broschüre, die von der Erfüllung durch Jesus erzählt, gab es wärmenden Punsch und frisch gebackene Waffeln. So wurde unser Anliegen greifbar und spürbar: Gott zeigt sich in Worten, aber auch in liebevollen Taten.

Ein besonderes Adventsfenster
Anfang Dezember luden wir gemeinsam mit Helpnet Frutigland zum Adventsfenster ein. Unsere einfache Garage verwandelte sich in eine einladende Adventsszene. Der Weihnachtsflyer «Gott zeigt sich» wurde nicht nur verteilt, sondern auch erlebbar gemacht – bildlich dargestellt und abends akustisch weitergegeben. Die Atmosphäre war warm und einladend und zog viele Interes­sierte an.
Als besonderes Highlight wurde Gulaschsuppe angeboten, und etwa 100 Personen folgten der Einladung, um einen gemütlichen Abend mit vielen schönen und spannenden Gesprächen zu erleben. Für uns ist es ein Privileg, mit Organisationen wie Helpnet Frutigland zusammenzuarbeiten, die ihr Büro und viele Sprachunterrichte in unserem Haus haben. Ein wunderschöner Abend voller Begegnungen! Das Adventsfenster blieb bis Ende Dezember beleuchtet.

godloves.me beim Ski-Weltcup in Adelboden
Nach Neujahr wurden unsere Materialien von godloves.me auch beim Ski-Weltcup in Adelboden ausgelegt. Dieses Jahr wählte die Evangelische Allianz Adelboden einen neuen Ansatz: Statt aktiv Flyer zu verteilen, luden sie zur offenen Kirche ein. Die Artikel lagen bereit und wurden in passenden Momenten bei guten Gesprächen weitergegeben. So konnten auch hier Menschen erreicht und mit Gottes Liebe in Berührung gebracht werden.